Deine Geschichten

Renate, 50 (wovon ich 35 Jahre in Unterägeri wohne), habe in der Schule stricken und häkeln gelernt. Je nach verfügbarer Zeit fertige ich grössere oder kleinere Projekte an:  Mützen, Jacken, Pullover für Gross und Klein, Hippiebus-Kleenex-Box, Sneaker-Socken, Schlüsselanhänger, Tunika, Hals- und Schultertücher etc, abwechslungsweise häkeln oder stricken, je nach dem was besser passt.

Diesem Hobby gehe ich vermehrt im Winter nach, denn im Sommer geniesse ich unter anderem den schönen Ägerisee J.

 

Von Ägeri Farbig hatte ich einen Flyer gesehen und spontan mitgemacht.

Marinanne R

Beim Einkaufen im Januar bin ich über die Dekoration bei der Drogerie Herrmann auf das Projekt aufmerksam geworden. Vor Jahren schon habe ich in Arosa  eingestrickte Laternenmasten und Tore bewundert. Und nun machen wir das in Ägeri! Da bin ich doch mit dabei! 

Zuhause habe ich im Bastelkasten meine längst vergessene Wolle gefunden, die eigentlich 1983 zu einem Pullover verstrickt werden  sollte…. Meine damalige Begeisterung war schnell abgeklungen, deshalb wärmt diese Wolle 38 Jahre später einen Birkenstamm im Birkenwäldli, auch nicht schlecht,oder?

Ich bin nicht die grosse Strickerin oder Häklerin, aber die Gewissheit, dass wir alle zusammen ein grossartiges Kunstwerk  verwirklichen wollen, hat mich richtig angespornt, die Stricknadeln klappern  zu lassen. 

Stricken habe ich in der Schule gelernt, und es ist wie das Velofahren, man verlernt es nie… 

Deshalb sind in der Zwischenzeit viele verschiedene bunte Quadrate entstanden, und über jedes bin ich ein bisschen stolz! Stricken bedeutet für mich ,in dieser nicht geraden einfachen Zeit, Abwechslung, Herausforderung und auch Entschleunigung.

Meine beiden grossen Töchter haben auch ein gemeinsames Quadrat gestrickt, und die ganze Familie freut sich schon auf ein buntes Birkenwäldli im Frühling 2021.

Mein Name ist Hetty Hameleers, ich bin vor 52 Jahren in Belgien geboren und lebe seit 11 Jahren mit meinem holländischen Mann und unseren Cocker Spaniel Zwillingen in Wädenswil. Ich bin eine professionelle Fotografin, hauptsächlich Porträts mit einem kreativen ‘Touch’. Wann immer jemand mit einer guten Idee für ein kreatives Projekt kommt, kann er mit mir rechnen. Auch als Ynke mir von dem AF-Projekt erzählte, wollte ich sofort mitmachen. Obwohl ich absolut keine Strick- oder Häkelexpertin bin, bei weitem nicht ;-). Meine Mutter hat mir die Grundlagen beigebracht, war aber selbst auch keine Expertin.

Als wir gerade in die Schweiz gezogen sind, habe ich wieder angefangen zu häkeln, um mir die Zeit im Auto zu vertreiben, wenn wir in irgendein Skigebiet gefahren sind. Weiter als zu ein paar Topflappen und einfachen Blumen bin ich nicht gekommen. 2015 besuchten mein Mann und ich ein Waisenhaus in Myanmar, das wir unterstützen. Mit einer Ladung Wolle, Häkel- und Stricknadeln, Büchern mit Beispielen und viel Motivation wollte ich den Kindern zeigen, wie sie schöne Handarbeiten herstellen können, um sie an Touristen zu verkaufen. Zum Glück waren die jungen Mädchen besser im Basteln als ich, und sie haben viele schöne Sachen gemacht. Ich muss sagen, dass ich wirklich schöne Kunstwerke in der Whats App-Gruppe und auf Instagram gesehen habe. Es ist auch schön zu sehen, dass dieses nette lokale Projekt Menschen aller Altersgruppen vereint, weit über die Grenzen dieses Landes hinaus. Mein Beitrag war zwar sehr klein (einige Werke habe ich zurückgezogen, weil sie wirklich zu schlecht waren), aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht, sie zu machen. Jetzt freue ich mich wirklich darauf, das Endergebnis zu sehen. Ägeri wird extrem bunt und kunstvoll aussehen.

Vielen Dank an Ynke und Fiona für dieses tolle Projekt, und an alle Teilnehmer, die dieses Projekt zu einem großen Erfolg machen!!!

Mein Name ist Hinde Smit, zusammen mit meinem Mann und unseren 4 Kindern leben wir seit Sommer 2018 in Oberägeri. Wir lieben das Dorf, seine Schönheit, die Umgebung, die Atmosphäre, die Traditionen und die netten Menschen.

Basteln und Werken mochte ich schon immer, vom Zeichnen bis zum Malen, handarbeiten mit Stoffen und Wolle. Wenn ich an meine ersten Häkel- und Strickerfahrungen zurückdenke, muss das in der Primarschule gewesen sein. Wir hatten immer verschiedene Stationen mit Aktivitäten, aus denen wir wählen konnten. Meine Großmutter war definitiv eine Quelle der Inspiration. Wenn ich an sie denke, war sie immer mit Handarbeiten beschäftigt und konnte helfen, wenn ich versuchte, Kleidung für meine Barbiepuppen zu machen.

Nach einer langen Pause fand ich, während meiner ersten Schwangerschaft, wieder Spass daran. Ich fing mit Patchwork und etwas Stricken an. Meine Schwiegermutter hat unzählige Pullover für unsere Kinder gestrickt und ich habe ihre Fähigkeiten immer bewundert. Wir fingen an, gemeinsam Schals zu häkeln und verkauften sogar einige auf dem Flohmarkt am Königstag in Holland.

Als AEGERI FARBIG ins Leben gerufen wurde, war ich sofort Feuer und Flamme dafür. So eine tolle Initiative und was für ein großer Erfolg! Ich kann es kaum erwarten, die bunten Bäume, Brücken und Zäune in Unterägeri zu sehen. Es ist schön, dass wir alle zusammenarbeiten und uns verbunden fühlen und Teil einer Gemeinschaft sind. Man bewundert die Arbeit der Anderen, lässt sich inspirieren, neue Dinge auszuprobieren und freut sich über das Erreichte. Das Projekt hat mich wirklich motiviert, neue Häkelstiche zu lernen, ich habe mir verschiedene Tutorials angeschaut und meine Fähigkeiten weiterentwickelt.

Marlies

Ich war 15 Jahre alt, als das Leben mich zum ersten Mal ausbremste. Mit meinem auf der Skipiste gebrochenen Bein war ich nahezu  bewegungsunfähig. Meine Familie und Freunde waren schwer beschäftigt, mich mit Büchern, Schulgeschichten und -aufgaben bei Laune zu halten. Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhundert hatte nicht jeder Haushalt einen Fernseher, der rund um die Uhr Unterhaltung bot, das Telefon war absoluten Notfällen vorbehalten, es gab keine Computer und keine Handys ….. heute unvorstellbar !!! Meine Grossmutter war damals im gleichen Alter wie ich heute, berufstätig und vor allem ohne jegliches Verständnis für gelangweilte Teenager! Eines Tages brachte sie mehrere grosse Taschen mit handgestrickten Wollsocken, Mützen, Schals, Kinderpullovern, alles nicht ganz fertig, Unmengen Wolle und diese seltsamen Metallstäbe – Stricknadeln aller Art. Obendrauf lagen einige Notizzettel: ihre handgeschriebenen Strickanleitungen für Socken, Mützen und Pullover. Omi blieb das ganze Wochenende, solange bis ich es fertigbrachte, ein Quadrat etwa 25 mal 25 cm gross mit rechten und linken Maschen fehlerfrei zu stricken. Bis zum nächsten Wochenende sollte ich mit den kurzen “Nadelspielen” die Schäfte für so viele Socken wie möglich und die angefangenen Teile fertig stricken – egal wie, Wolle hätte es ja genug. Es wurde eine anstrengende, aber auch lustige Woche, weil sowohl meine Brüder als auch meine Freundinnen an diesem Projekt teilhaben wollten. Wie gesagt, es gab keine Fernseher, Computer, Handys … 

Inzwischen hat sich einiges verändert. Im Laufe der Jahre habe ich viele viele Socken, Mützen, Kinderpullover gestrickt und Freude an ausgefallenen Mustern gefundern – je komplizierter desto besser. Auch die 25 mal 25 cm grossen Quadrate haben mich jetzt wieder eingeholt und sie werden bald Teil des Yarn Bombing Birkenwäldli Projekts sein. Meine Grossmutter hätte ganz sicher ihre Freude daran!

Tanja – Oberägeri

Ich heisse Tanja und wohne seit 7 Jahren in Oberägeri. Als Fiona und Ynke dieses Projekt ins Leben riefen, war ich hellauf begeistert. Ich hatte Strick Graffiti schon an vielen anderen Orten der Welt gesehen. Ich hatte zwar in der Grundschule Häkeln und Stricken gelernt und auch später in meinen 20ern nochmal den ein oder anderen Versuch gewagt, aber meine
Handarbeitskenntnisse waren doch tief in meinem Gehirn versteckt. Gott sei Dank gibt es YouTube und die vielen tollen Inspirationen in unsere WhatsApp Gruppe. Mit gespendeter Wolle einer Freundin und meiner Mama, habe ich es dann tatsächlich geschafft einige Quadrate zustande zu bekommen. Freue mich schon auf einen Spaziergang im Birkenwäldli um alles zu bestaunen und vielleicht auch den ein oder anderen «Stricker oder Häkler» kennenzulernen.
Danke für diese tolle Initiative.

Corina – Unterägeri 

Hey, ich bin Corina und wohne seit 2000 in Unterägeri. Auf Aegeri Farbig wurde ich durch eine Nachbarin aufmerksam. Da ich seit Jahren stricke hat sich eine beachtliche Menge Restwolle angesammelt. Enthusiastisch habe ich damit Riesenbommel gemacht, mich an den fluffigen Kugeln erfreut und hauptsächlich mitgemacht, damit der Wollvorrat schwindet. Doch dann kam ich immer tiefer in „Aegeri Farbig“ rein und es ist spannend, durch das Dorf zu laufen und zu rätseln, wer wohl sonst noch mit dabei ist!

Ein tolles Projekt!

Salome, Neuheim

Das Stricken und Häkeln habe ich als Kind in der Schule gelernt. Ich habe später immer wieder mal eine Mütze oder auch einen Babypullover angefertigt. Richtig viel habe ich aber erst gestrickt, als es mir vor ein paar Jahren psychisch sehr schlecht ging. Eine Freundin bat mich damals um Hilfe beim Sockenstricken und ich merkte, dass mir das Handarbeiten in der Situation richtig guttat: Der Kopf ist beschäftigt, die Hände auch, und am Ende hat man noch etwas Schönes und Brauchbares hergestellt. Nach etlichen Paar Socken und einer komplizierten Wolldecke (und professioneller Unterstützung, die nichts mit Wolle zu tun hatte) war meine Depression besiegt.  Nach dieser Erfahrung war es naheliegend, im Lockdown wieder zu den Stricknadeln zu greifen. Einen Vorteil vom Stricken gegenüber dem Häkeln hatte uns damals die Handarbeitslehrerin verraten: Mit genug Übung muss man nicht mehr bei jeder Masche hinschauen. Da kann man gleichzeitig auch noch fernsehen oder lesen. So gehen die Abende allein zu Hause schnell vorbei. Von Aegeri Farbig habe ich in der Zeitung gelesen und mich sofort angemeldet. Das Projekt hat mich motiviert, neue Muster und Techniken auszuprobieren. So sind ganz unterschiedliche Quadrate entstanden. Ich finde es auch spannend, mit so vielen verschiedenen Menschen zusammen zu arbeiten (auch wenn ich nur wenige persönlich kenne) und ich freue mich auf das farbige Resultat.

Emily – Unterägeri

Ich bin 18 Jahre alt und habe erst im Oktober – im Rahmen eines Projektes zur Kreation einer Geburtstagsdecke für eine Freundin – angefangen zu häkeln. Und ich habe es geliebt! Ich beschloss, weiterhin Schals und Mützen zu machen, und dann erzählte mir meine Mutter von Aegeri Farbig. Ich dachte, es würde wirklich Spaß machen und zudem ein Teil der Gemeinschaft zu sein. Dies ist mein Zwischenjahr vor der Universität und ich habe jetzt eine Menge Zeit, da sich meine Pläne aufgrund der COVID-Einschränkungen geändert haben. Also ist Häkeln eine wirklich schöne Art sich die Zeit zu vertreiben, und es ist wirklich gut, ein greifbares Resultat meiner Arbeit zu sehen! Ich denke, es ist definitiv etwas, das ich weiterhin tun werde – meine nächste Idee nach Aegeri Farbig ist es, einen Pullover  zu häkeln!

Pam Winsen – Brisbane, Australien

Ich habe von klein auf gestrickt. Es war das, was Mädchen taten, Jungs hatten so aufregende Sachen wie Dampfmaschinen usw.

Um im Krieg (2. Weltkrieg) zu helfen,  bekamen wir hässliche khakifarbene Wolle und die Anweisung, Socken für die Soldaten zu stricken.  Gott helfe ihnen und ihren Füßen, das Drehen der Ferse und das Verbinden der Zehen war sehr kompliziert für uns. 

In leuchtenden Farben zu stricken, um Bäume zu verkleiden, macht mir grosse Freude. Hoffentlich erfreuen sich viele an dem wunderbaren Projekt (ohne schlecht sitzende Socken an den Füssen) und es bringt viel Freude und Herzlichkeit zu allen, die es in dieser Zeit am meisten brauchen.

 

Margrit Z – Unterägeri

Ich heisse Margrit und wohne seit Juli 2020 mit meinem Mann Unterägeri. Wir sind von der Stadt Zürich auf’s Land gezogen in eine altersgerechte Wohnung, wo es uns gut gefällt. Ich stricke immer abends, zur Entspannung, meistens Decken. Bis vor einem Jahr strickte ich für ein Hotel im Luzerner Hinterland, zu dem eine riesengrosse Terrasse gehört, diese Decken. Die Gäste konnten sich frei bedienen, um sich zu bedecken, oder sich darauf zu setzen oder was auch immer. Sie liebten meine Decken, weil jede ein Unikat war, ich nach Lust und Laune, gerade wie es sich so ergab, strickte. Für meinen Mann stricke ich die Socken und je nach Nachfrage, auch Schulterdreiecke, Umhängeschals, aber alles mit keinem kompliziertem Muster, da bin ich zu ungeduldig.

 

Für Aegerifarbig stricke ich die Rechtecke, genau nach meinem Gusto.



Olivia  Unterägeri

Im letzten Sommer habe ich nach über 25 Jahren wieder mit Stricken begonnen, urplötzlich hat es mich gepackt mit der Lust auf Wolle. Ich nenne es auch liebevoll meine „Woll-Lust“ und mich selbst könnte ich auch als „Woolaholic“ bezeichnen. Das Arbeiten mit Wolle, Stricknadel und Häkelnadel macht mich einfach glücklich. Ich kann abschalten und Vieles verarbeiten, wenn ich stricke oder häkle. Dabei interessiert mich besonders der Vorgang des Stricken und des Häkelns selber und erst in zweiter Linie das Endprodukt. Für mich ist es eine Art Meditation, eine Art der Langsamkeit im Alltag. Es ist erfüllend das Garn durch die Finger gleiten zu spüren und am Ende einen Stoff in Händen zu halten. Zuerst habe ich einfach drauflosgestrickt und mit Youtube-Videos begonnen, mein Wissen aus der Primarschule aufzufrischen. Mit der Zeit war ich aber sehr dankbar um die Hilfe meiner lieben Schwiegermutter Lena, die mir bei verlorenen Maschen und anderen kleinen „Katastrophen“ geholfen und so manche meiner Arbeiten gerettet hat. Auch sie wurde wieder vom Strick-Fieber gepackt, so dass sie nach vielen Jahren die Stricknadeln hervorholte. Mein Mann hat mich auf Ägerifarbig aufmerksam gemacht. Ich hatte solche Freude, dass ein so wundervolles, kreatives Projekt hier im schönen Ägerital durchgeführt wird. Endlich hatte ich einen sinnvollen Grund viel zu stricken und zu häkeln, so habe ich mich angemeldet und auch Lena ist nun mit dabei. Obwohl ich nur wenige der Mitwirkenden kenne, habe ich doch das Gefühl, dass die Gemeinschaft strickt, denn es braucht jede und jeden Einzelnen um die tolle Idee von Ägerifarbig umzusetzen. Ein herzliches Dankeschön an Ynke und Fiona, die Ägerifarbig leiten! 

Jens – Unterägeri

Mein Name ist Jens, ich bin 44 Jahre alt und wohne in Unterägeri.

Handarbeit gehört überhaupt nicht zu meinen Stärken, eher liebe ich den Outdoorsport, Gartenarbeit und das Kochen von schönen Gerichten. Dennoch habe ich mir im Laufe des letzen (Corona–) Jahres einmal überlegt, was ich gerne neues für den alltäglichen Gebrauch lernen möchte und hier kam mir unter anderem das Stricken in den Sinn.  

Direkt im Anschluss wurde ich zu Ägeri Farbig aufmerksam gemacht und habe mich sofort angemeldet. Ich finde es ist ein so wunderbares Kunstprojekt und ich bin sehr froh hier mitwirken zu dürfen. Vielleicht schlummert ja ein Talent in mir? 😉 

Stricken und Häkeln habe ich bereits in der Schule (3. und 4. Klasse gelernt), aber ich habe keinerlei Kenntnisse mehr. Demnach ist es hier erstmal eine Challenge wieder in die Gänge zu kommen. Ich habe zwei Töchter von 2 und 9 Jahren und die Grosse ist mir aktuell im Erschaffen von kleinen Häkel-Kreationen voraus – gut, wenn man einen Coach in der eigenen Familie hat, der einen anleiten kann… 

Kiki – Unterägeri

Hallo Ägeri Farbig

ich heisse Chiara und bin 8 Jahre alt. Ich habe lismen gelernt bei meiner Omi in den Sommerferien und wir haben zusammen ein Stirnband glismet. Ich finde Ägeri Farbig cool weil alle mitmachen können und weil es ein bisschen Freude bringt in der doofen Coronazeit. Ich habe das Projekt Ägeri Farbig in der Schule vorgestellt am «Zeigi Namitag» und Herr Betschart und Frau Hüsler finden es auch eine super Idee. Drum haben wir jetzt angefangen Pompoms zu machen mit unserer Klasse und es macht mega mega Spass.  Aber die ganze Klasse findet, dass es Umweltverschmutung ist, wenn man die Sachen wegschmeisst am Schluss. Also sind wir am überlegen was man mit den schönen Kunstwerken machen könnte nachdem Ägeri Farbig fertig ist. Es wäre natürlich schon cool, wenn wir Kinder unsere Pompoms auf einem grossen Haufen suchen müssten am Schluss. Und jeder müsste den eigenen Pompom suchen! Das wäre lustig!  Und mit den Vierecken könnte man Kissen machen oder Kappen oder Schales. Wir haben ja noch etwas Zeit um zu überlegen und vielleicht kommt Euch ja auch noch eine gute Idee!

Für mein Viereck habe ich die gleichen Farben ausgesucht wie mein Schulthek 😊und Omi hilft mir auch etwas.

Liebe Grüsse aus den Sportferien!

Chiara 

Barbara – Zug

Als wir vor einigen Monaten umzogen, hielt ich eine Schachtel mit Wollresten in der Hand. Sollte ich sie mitnehmen oder gleich entsorgen? Die Zeit, als ich regelmässig Pulliver mit komplizierten Mustern gestrickt hatte, lag weit zurück. Sehr weit sogar, mindestens zwanzig Jahre. 

Ich erinnere mich nicht mehr genau, warum die Schachtel dann doch mitkam ins neue Zuhause. Schliesslich hatten wir uns in dieser Zeit von sehr vielen alten Dingen getrennt.

Als ich dann von Ägeri farbig hörte, fand ich es zunächst mal eine schöne Idee, die ich gerne unterstützen wollte, indem ich die Mail weiterleitete an Kolleginnen. Selber stricken oder häkeln hatte ich zunächst nicht im Sinn. Doch dann kam der zweite Lockdown und alle meine Hobbies mit Sozialkontakt mussten in den erzwungenen Winterschlaf gehen. Da einnerte ich mich an Ägeri farbig und die Schachtel mit den Wollresten. Zunächst strickte ich ein paar Quadrate und war ganz erfreut, dass die Hände offenbar noch wussten, wie das geht. Es ist wohl wie beim Velofahren – wer es einmal gelernt hat, verlernt es nie mehr.

Dann kam der Newsletter mit der Bitte, Blumen herzustellen. Blumen häkeln? Das hatte ich nun wirklich noch nie gemacht. Zum Glück gibt es Anleitungen auf Youtube und schon bald hatte ich mein Lieblingsmodell gefunden. Unterdessen wächst meine Blumenwiese stetig und die alten Wollresten sind unterdessen aufgebraucht. Nachschub war schnell bestellt, damit ich weiter gegen den Coronablues anhäkeln und mich auf den farbigen, warmen Frühling freuen kann.

Margrit N – Unterägeri

Mein Name ist Margrit und ich lebe seit 47 Jahren hier in Unterägeri. Schon in der Schule liebte ich das Fach Handarbeit. Da war ich wohl eine Ausnahme. Stricken, Häkeln, Nähen, Basteln und Lesen waren meine absoluten Lieblingsbeschäftigungen.

Auf Aegeri Farbig aufmerksam wurde ich durch meine Tochter. Zuerst habe ich es mal zur Kenntnis genommen und zur Seite geschoben. Etwas später fragte sie mich, ob ich mich angemeldet hätte. Als ich dies verneinte, meinte sie, das ginge ja gar nicht, dass ausgerechnet ich, die so viel stricke und häkle, an diesem Projekt nicht teilnehmen würde. So habe ich mich angemeldet und häkle jetzt mit viel Freude Blumen in allen Farben.

Ich finde das Projekt sehr interessant, mal etwas Neues und Ungewohntes. Es ist spannend zu sehen, wieviele und welche Personen mitmachen, Leute, von denen man das nicht unbedingt erwartet hätte. Obwohl ich nur einen kleinen Teil der Gruppe kenne, entsteht doch irgendwie ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf das Endergebnis.

Melissa – Oberägeri

Ich bin 42 Jahre alt und wohne seit 1,5 Jahren in Oberägeri. Mein Mann und ich sind Amerikaner. Wir haben 2 Töchter, 9 und 7 Jahre alt.

Ich liebe die Idee eines Gemeinschaftsprojektes, an dem meine Töchter und ich zusammen teilnehmen können. 

Als Ausländer, vor allem wenn man die lokalen Sprachen nicht spricht, kann es eine Herausforderung sein, sich aktiv an der Gemeinschaft zu beteiligen. Mir gefällt die künstlerische Seite des Projektes, und ich bin gespannt, wie die vielen verschiedenen Farben und Designs sich am Ende zusammen präsentieren werden.

Ich habe bereits einige Quadrate gemacht und mit Hilfe meiner Mädchen arbeite ich gerade an den nächsten. Gerne würden wir auch lernen, wie man Blumen macht.

Beim Häkeln bin ich absoluter Anfänger! Im September letzten Jahres habe ich mit Häkeln begonnen, als ich an einem anderen Gruppenprojekt mitgearbeitet habe. Als sehr guter Lehrer hat sich dabei YouTube erwiesen (vor allem während der jetzigen Zeiten). Ich häkle nicht oft, aber wenn, dann geniesse ich es und plane besser zu werden. Es ist etwas, das meine Mädchen und ich gemeinsam lernen.

Ich geniesse den Sinn für Gemeinsamkeit, den AEGERI FARBIG bringt und dass so viele verschiedene Nationalitäten zusammen arbeiten, um den Ort mit Strickgraffiti zu überziehen. Es wird traumhaft aussehen und wird hoffentlich jedermanns Stimmung heben. Auch habe ich es genossen, die vielen kreativen und inspirierenden Stücke der anderen Mitglieder zu sehen!

Kathryn – Australia

I am as old as my teeth und habe mein ganzes Leben in Brisbane verbracht. Ich bin verheiratet, habe 2 erwachsene Kinder und 2 ungehorsame Hunde.

Beim Strickgraffiti dabei zu sein, macht einfach Spass. Ich liebe es, die Ideen der anderen Teilnehmer zu sehen. Und, nach dem harten Winter (bei euch in Europa), habt ihr auf alle Fälle etwas Farbe nötig.

Ich stricke und häkle seit ich 10 Jahre alt war. Wann immer es mir möglich ist, gehe ich zu meiner lokalen Strickgruppe. Die älteste Teilnehmerin ist 94 Jahre alt – sie strickt und spielt immer noch jeden Tag Klavier.